Im Jahr 1976 bin ich in Wolfenbüttel (Niedersachsen) geboren und in einem Vorort von Braunschweig aufgewachsen.

Bereits in früher Kindheit habe ich viel und gerne gesungen, mit 6 Jahren begann meine musikalische Laufbahn im Kinder- und Jugendchor der Kirchengemeinde Weddel. Mit 7 Jahren durfte ich Blockflöte lernen, mit 11 Jahren Akkordeon. Hier begann meine große Leidenschaft und Liebe zur Musik!

Voll motiviert habe ich fleißig geübt, damit ich im Akkordeon-Jugendorchester mitspielen durfte.

Ich nahm erfolgreich an den D1 und D2- Lehrgängen für Orchesterspieler teil. Mit 13 Jahren bin ich über meinen Bruder zur Gitarre gekommen, hatte großes Glück, bei einem Studiogitarristen Westerngitarre lernen zu dürfen.

 

In der Musik habe ich immer einen Ausgleich zum stressigen Schulalltag gefunden; wenn ich gespielt habe, war ich schnell in meiner eigenen Welt und konnte so meinen "Akku" wieder aufladen. Ich habe jeden Tag musiziert, sogar im Urlaub habe ich z.B. auf Helgoland entweder die Westerngitarre oder das Akkordeon mitgenommen. Ein Tag ohne Musik? Unvorstellbar... Wie ich so vor mich hingespielt habe, stand plötzlich ein Kamerateam vor mir, sie drehten einen Film über die Insel und ob ich das letzte Stück noch einmal spielen könne... Ja, gerne! So kam es, dass ich auf 3SAT im Fernsehen gespielt habe, bei einer Reportage über Helgoland. Berühmt werden wollte ich jedoch nicht, da hat man kein Privatleben mehr. Mein Wunsch war es, Musik zu studieren, damit es meine Schüler einmal besser haben als ich es als Schüler gehabt habe. Und einen Ort zu schaffen, wo man sich wohlfühlt und gerne zum Musikunterricht kommt.

 

Im Alter von 14 Jahren wußte ich, dass ich unbedingt Musik studieren wollte- egal wie schwer es auch wird! Es hieß:

" Da muss man Klavier spielen können!" Das Klavierspielen ist mir sehr leicht gefallen, weil es von der Koordination her sehr viel einfacher ist, als das Akkordeon. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, bis die Klavierlehrerin anfing, auf Studienvorbereitung hinzuarbeiten. Ich musste den Akkordeonlehrer wechseln, weil ich jemanden brauchte, der es studiert hat und von der Pieke auf lehrt, dazu kam auch der Wechsel des Orchesters, um noch mehr zu lernen.

Es war ein enormer Druck, der auf mir lag: in der Schule und auch in der Freizeit ständig Höchstleistung zu erbringen. Dazu kam Mobbing auf dem Gymnasium über Jahre hinweg. Die Folge war eine Reifungskrise mit Depression (12. Klasse) mit totalem Blackout. Es folgte eine schwere Zeit, aus der ich sehr viel fürs Leben lernen durfte und für die ich im Nachhinein sehr dankbar bin. Danach ging es musikalisch steil bergauf!

 

Nach einem Vorspiel im Februar 1994 durfte ich am Hohner-Konservatorium in Trossingen ein Sommersemester zur Studienvorbereitung hospitieren und Musikunterricht nehmen. Da ich (gerade 18 geworden) noch sehr jung war und der Abstand zu den Studenten zu groß, bin ich anschließend für ein Schuljahr wieder zurück nach Braunschweig gegangen, um eine Ausbildung anzufangen. Gleichzeitig habe ich wieder Klavierunterricht genommen, mit dem Wunsch, Musik zu studieren...

 

Dann habe ich mich für ein Vorsemester zur Studienvorbereitung entschieden und die Aufnahmeprüfung am Hohner-Konservatorium im Januar 1996 mit Bravour bestanden. Klassisches Akkordeon habe ich bei Josef Bugala und Silvia Wenke studiert, Klavier bei Prof. Tomislav Baynov und Gaby Brändle, Blockflöte bei Ulrich Dalm (Musikkritiker) und chromatische Mundharmonika beim derzeitigen Mundharmonika-Weltmeister Yasuo Watani (aus Japan).

Auch von den namhaften Dozenten Hans-Günther Kölz, Fritz Dobler, Wolfgang Ruß und Brent McCall (aus Kalifornien, USA) durfte ich viel lernen.

Die Methodik-Abschlußarbeit habe ich über Erwachsenenunterricht geschrieben- ein hochinteressantes Gebiet, was sich lohnt, später mal als Buch herauszugeben. Kinder und Jugendliche zu unterrichten ist viel leichter, sie lernen schneller und haben noch keine Vorgeschichte...

Nach erfolgreichem Studienabschluß als "staatlich anerkannte Musikpädagogin" (Diplom) im Februar 2001 war ich bis 2005 in verschiedenen Harmonika-Vereinen als freiberufliche Musiklehrerin tätig (Melodica, Akkordeon, Mundharmonika, Keyboard, Klavier) und habe ein Schüler- und ein Jugendorchester geleitet. Es folgte eine nebenberufliche Fortbildung in klassischer Gitarre mit Methodik und Didaktik in Stuttgart.

Im Juli 2002 habe ich meine eigene Musikschule gegründet (Kindheitstraum verwirklicht), die Selbständigkeit nach und nach aufgebaut und die Vereinstätigkeit wieder abgebaut. Seit 2005 bin ich vereinsunabhängig selbständig, im Jahr 2008 sind wir in die Stadtmitte Sindelfingens umgezogen.

2009 erfolgte die Aufnahme in "Hübner´s WHO IS WHO" in der Bundesrepublik Deutschland (biographische Enzyklopädie führender Männer und Frauen Deutschlands).

Inzwischen bin ich 16 Jahre erfolgreich selbständig und unterrichte immernoch sehr gerne, bin glücklich und zufrieden. Ich freue mich immer, wenn ich strahlende Gesichter sehen kann, weil der Musikunterricht soviel Spaß macht und alle Schüler gerne zum Unterricht kommen.

Im November 2016 sind wir (wegen Hausverkauf und Eigenbedarf des Eigentümers) mit der Musikschule von Sindelfingen nach Böblingen ins Marktgässle umgezogen, wo wir uns sehr wohlfühlen.

 

 

Diverse Fortbildungen:

Tastenmini-Pianodidakt (Elfie Renetzeder), Singen als Medizin (Wolfgang Bossinger), Heilende Klänge-Obertongesang (Christian Bollmann), Klangschalenmeditation (Christina Plate), Ferienseminar: "Musizieren mit Leib und Seele" (Christoph Haas), Alexandertechnik (Guido Ingendaay), Robert Betz ( Bestsellerautor, Seminarleiter, Dipl. Psychologe) ...und das Leben selbst ;-)

 

Katja Frasunkiewicz

 

 

DANKE

Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass sie mir eine gute Ausbildung ermöglicht haben und ich meiner Berufung in der Musik nachgehen darf. Auch meinen Großeltern bin ich sehr dankbar, weil sie die Musik immer gefördert haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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© Musikschule Katja Frasunkiewicz