Gesundheit

Hole mich da ab, wo ich stehe und hilf mir,

dass ich mir selbst weiterhelfen kann! (Montessori)

 

             Dieser pädagogische Leitsatz  aus der Sicht des Schülers ist  für mich sehr wichtig...

           Musikunterricht ist so individuell, wie jeder Mensch auch ein einzigartiges Wesen ist.

                                                  Es gilt, jeden dort abzuholen, wo er steht.

 

Für mich ist die Musik (oder das Spielen eines Instruments) ein Hobby fürs ganze Leben,

was einen durch die Höhen und Tiefen des Lebens trägt, ein Eintauchen in eine andere Welt, wo man alles um sich herum vergessen kann...

                             

Ein paar Beispiele aus meiner Unterrichtspraxis:

Eine 11-jährige Gitarrenschülerin aus Italien hat bei mir eine Schnupperstunde wahrgenommen, weil sie bei ihrer bisheringen Gitarrenlehrerin den Spaß an der Musik verloren hat. Sie hatte bereits 2 Jahre Einzelunterricht gehabt und auch geübt, aber nicht gerne. Die Schnupperstunde hat ihr gefallen und viel Spaß gemacht, sie hat zu mir gewechselt und nach nur 2 Monaten ist die Schülerin ganz verändert und macht einen sehr freudigen, glücklichen Eindruck. Der Funke ist übergesprungen! Sie spielt jetzt sehr gerne Gitarre, ist voll motiviert, hat  viel Freude an der Musik und nimmt die Gitarre sogar mit in den Urlaub!

 

Eine Frau mit chronischer Depression hat bei mir 5 Jahre Gitarrenunterricht genommen, Liedbegleitung nach Akkordeon mit Gesang. Jetzt sagt sie, dass sie sich selbst weiterhelfen kann: Wenn sie morgens in einem seelischen Tief ist, spielt sie ihre Lieblingslieder auf der Gitarre ( z.B. Wonderful Tonight) und es geht ihr deutlich besser! Sie hat mir gesagt, dass sie sich jetzt selbst weiterhelfen kann. ( Die Medikamente muss sie trotzdem weiternehmen, ist wichtig!)

 

Ein 12-jähriger Schüler hat mit dem Klavierspielen angefangen, weil er oft unter Spannungskopfschmerzen litt. Schulstreß! Durch das Klavierspielen, was die Gehirnhälften ausgleicht, entspannt und auch vom Klang her sehr obertonreich und gesund ist, ist der Kopf frei! Der Junge spielt nach 2 Jahren immernoch sehr gerne Klavier, es bedeutet ihm sehr viel und er kann sich viel besser konzentrieren. Beethoven-Fan! ( Klavierspielen ist auch viel gesünder als Medikamente und hat keine Nebenwirkungen)

 

Ein Erwachsener ( Bausparberater) hat nach einem Schlaganfall angefangen, Mundharmonika zu lernen. Vor dem Schlaganfall hat er Saxofon gespielt, das ging nun nicht mehr... Mit großer Begeisterung hat er nach einem Jahr schon seine erste CD "Fly Me To The Moon" aufgenommen! Das Cover sogar selbst gemalt, wie er mit seinem Dreirad zum Mond fliegt. Auch seelisch geht es ihm sehr gut! (Das war anfangs nicht so einfach...)

 

Durch Zufall habe ich im Schwarzwald eine ehemalige erwachsene Schülerin getroffen, die vor 20 Jahren im Harmonika-Verein mit ihrem 6-jährigen Sohn bei mir Mundharmonika gelernt hat. Der Junge hat durch die Mundharmonika seine Lunge trainiert, er hatte Asthma und viele Pollenallergien. Inzwischen ist er 26 Jahre alt und weltweit im Außendienst unterwegs. Sie spielen immernoch, weil es soviel Spaß macht!

 

 

Es gibt noch viel mehr Beispiele, die ich hier nicht alle aufzählen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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© Musikschule Katja Frasunkiewicz